Infrastructure as a Service (IaaS) ist in den seltensten Fällen auch Data as a Service oder Data on Demand

Spricht man in diesen Tagen mit IT-Führungskräften über ihre IT-Strategien und -Ziele werden die meisten ein cloud-ähnliches Bereitstellungsmodell beschreiben. In einem solchen Modell werden IT-Dienste schnell und effizient bereitgestellt und sind in vielen Fällen für die Anwender über ein Self-Service Portal abrufbar.   

Die IT-Organisation liefert also Dienste entsprechend den Service Level Vereinbarungen (SLA/SLO) des Unternehmens. Je mehr Effizienz und je mehr Flexibilität gefordert werden je mehr werden Cloud-Konzepte bis hin zur Public Multi-Cloud in die Strategie einbezogen.    

Wenn man genauer darüber nachdenkt ist dieser servicebezogene Denkansatz nicht wirklich neu.  Die selbe Denkweise liegt den Prozessdefinitionen nach ITIL seit Jahrzehnten zugrunde. Vielmehr haben heute die Tools und Technologien im Rechenzentrum die Reife und Automatisierungsfähigkeit erlangt die zur Realisierung dieser Servicekonzepte notwendig sind. Rechen-, Netzwerk- und Speichervirtualisierung sind heute zunehmend Standard in den Rechenzentren.  

 

Trotz dieser Fortschritte erkennen viele IT-Führungskräfte mehr und mehr ein fehlendes Glied: die Daten, die für Geschäftsanwendungen benötigt werden.  Leider sind diese Daten innerhalb des Unternehmens zu einer Größe herangewachsen die Zugangs-, Mobilitäts- und Nutzungsbarrieren schafft. Darüber hinaus ist das Wachstum der Nutzdaten keineswegs linear, so dass dieses Problem mit der Zeit zunimmt. Ebenso schnell wächst die Zahl der Anforderer für eigenständige Kopien der Nutzdaten im Unternehmen. Ob nun Analytics, Recherche oder Test und Entwicklung, es scheint, dass jede Abteilung schnell – und vor allem auch häufig Zugriff auf Kopien der Produktion benötigt.

Applikationen und Applikationsdaten sind das Lebensblut des Unternehmens

Wenn es darum geht, die Leistungsfähigkeit von Data on Demand im Unternehmen zu nutzen, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor die Integration der Anwendungen.  Anwendungsdaten, die in ihrem nativen Format, in einer anwendungskonformen Form bleiben, sind sofort für jeden Zweck verwendbar. Die Bereitstellung einer Datenbankinstanz im Applikations-Format ist beispielsweise für Entwickler oder Analysten im Unternehmen sofort nativ nutzbar.  So können beispielsweise eine oder mehrere Kopien der Multi-TB Produktions-Datenbank (inklusive der Datenbank-Logs für ein “point-in-time” Recovery) von heute Vormittag in einem Workflow anonymisiert und mit Schreib-/Leseberechtigung in Minuten für die entsprechenden Teams bereitgestellt werden.

Dieser Ansatz steht im krassen Gegensatz zu den heute oft noch üblichen Methoden solche Kopien aus einem Backup oder Storage-Snapshot zu erzeugen. Das bedeutet oftmals die Übersetzung aus einem Medienformat (von Band oder Backup-Storage) oder die Zusammenführung von Daten aus nicht intelligenten Datenbank-Dumps oder Dedup-Backups. Dies erfordert Zeit, Komplexität, manuelle Eingriffe und in den meisten Fällen zusätzliche Infrastrukturressourcen.

 

Actifio’s true Copy Data Management (CDM) ist applikationskonsistent und stellt alle Kopien im nativen Applikationsformat der Anwendung bereit. Um solche Kopien zu erzeugen werden applikationskonsistente Snapshots erfasst  und während des gesamten Datenlebenszyklus in diesem Format aufbewahrt. Nach der ersten Voll-Kopie werden nur noch die Änderungen nativ und konsistent erfasst und inkrementell aufgenommen. Bei jeder inkrementellen Erfassung wird jedoch ein vollständiges, virtuelles Point-in-Time Image erzeugt, um den zeitnahen nativen Zugriff zu gewährleisten.  Die Häufigkeit (RPO), anwendungsspezifische Merkmale, der Speicherort und der Lebenszyklus (Retention) der Daten werden über ein SLA verwaltet. Backup/recovery ist in diesem Fall nur ein weiterer Mehrwert des CDM.

Unternehmen können mit der CDM-Software von Actifio Lücke in Ihrer  IT-as-a-Service-Strategie zu schließen und eine Data-as-a-Service/Data-on-Demand Schicht in ihrem IT-Service-Stack bereitzustellen.

Neben der Datengröße und dem Datenwachstum ist eine der anderen Herausforderungen die Verbreitung von Daten – insbesondere die Produktionskopien die nicht in der Produktion genutzt werden. Solche Kopien belegen bereits heute typischerweise das  10-20-fache des Produktionsvolumens.

 

Denken Sie an eine typische Webanwendung, die mit einer Oracle-Datenbank erstellt wurde.  Zusätzlich zur Produktionsinstanz dieser Anwendung existieren wahrscheinlich Kopien in Entwicklungsumgebungen, Leistungstest, Integrationstest, Training und Vorproduktion.  Einige dieser Umgebungen können sich vor Ort befinden, andere an einem weiteren Standfort oder in der Cloud. Fügen Sie dann die Kopien für Backups, Disaster Recovery (DR) und Archiv und Revision hinzu.

Die Realität ist: Es wird immer schwieriger zu verstehen, wo sich wie viele und welche Datenkopien befinden, geschweige denn sie effektiv zu verwalten.  Das stellt eine Herausforderung nicht nur in Richtung Kosten und Effizienz dar sondern vor allem auch hinsichtlich Datensicherheit und Compliance.

 

Actifio’s  Copy Data Management Software löst dieses Problem der nicht verwalteten Datenausbreitung vor Ort und in der Cloud.  

 

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