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In den Rechenzentren von Unternehmen und öffentlichen Institutionen ist die Konsolidierung der Servertechnik eine wichtige Voraussetzung, um das Verhältnis von Betriebskosten und Leistung zu verbessern.
In der Praxis gibt es vielfältige Gründe für die Konsolidierung, aus denen unterschiedliche Anforderungen und Strategien abgeleitet werden. Beispielsweise möchten EDV-Dienstleister weitere Kundensysteme einrichten, ohne die vorhandene Hardwarebasis wesentlich zu erweitern. Um Ressourcen zu sparen, kann es sinnvoll sein, Datenbankserver und Applikationsserver auf einer einzigen Maschine zu konsolidieren. Oder man möchte den Administrationsaufwand senken, indem Test- und Produktivsystem auf einem gemeinsamen Server betrieben werden.
Vor der Entwicklung von Solaris 10 richtete Sun Microsystems, Anbieter leistungsstarker und hochverfügbarer Serversysteme, seine Konsolidierungsstrategie vor allem auf Größe aus: Viele kleine Server wurden auf einem großen Multiprozessor-Serversystem konsolidiert. Die Hardware-Ressourcen (CPU und RAM) wurden in sogenannte Domains aufgeteilt, auf denen jeweils Betriebssystem und Applikationen betrieben wurden.
Der Nachteil dieser statischen Ressourcenaufteilung mit Domains besteht darin, dass die zugeteilten Ressourcen der Spitzenlast von dynamischen Applikationen genügen müssen. Demzufolge ist das System in der Regel nicht ausgelastet, und dennoch muss für die Realisierung zusätzlicher Applikationen neue Hardware eingekauft und installiert werden.
Mit Solaris 10 kann die Auslastung der Hardware-Ressourcen um Größenordnungen verbessert werden. Als Early Adopter neuer Technologien hat best Systeme dieses gewaltige Einsparpotenzial früh erkannt und für seine Kunden erschlossen.
Unter Solaris 10 kann jede Applikation in einer eigenen virtuellen Systemumgebung laufen, in einer sogenannten Zone. Beim Fair Share Scheduling wird für jede Zone festgelegt, wie viele Ressourcen sie minimal benötigt (CPU, Memory, LAN); nicht benötigte Ressourcen stehen damit automatisch den anderen Zonen zur Verfügung und steigern die Performance der dort laufenden Applikationen.
Zwar ist Solaris 10 erst seit Anfang 2006 offiziell im Markt eingeführt, doch best Systeme hat bereits im Jahr 2005 die ersten Produktivsysteme mit dem neuen Betriebssystem realisiert.
Die Mitarbeiter von best Systeme analysieren das bestehende Produktivsystem sowie die Anforderungen an die Konsolidierung und entwickeln daraus eine maßgeschneiderte Strategie. Diese ermöglicht ein sukzessives Upgrade im laufenden Betrieb.
Bei kleineren Systemen kann das Upgrade direkt ausgeführt werden. Bei großen Serversystemen erfolgt das Umsetzen auf Solaris 10 Domain für Domain, im Anschluss werden die Domains unter Solaris 10 zusammengefasst.
Die Spezialisten von best stellen den Mitarbeitern des Kunden geeignete Tools für die Administration des neuen Betriebssystems zur Verfügung, beispielsweise für das Monitoring der Ressourcenauslastung.