Desktop Virtualisierung ist kein neues Konzept und wird mehr und mehr populär und bietet Enterprise Management. Sun hat Anfang 2007 seine erste VDI Lösung in Kombination mit VMware herausgebracht. Aktuell, seit April 2009, gibt es VDI 3.0, die einen kompletten Sun Stack anbietet mit zusätzlichen Features:
Virtual Desktop Infrastructure ist eine Software Lösung mit drei wesentlichen Komponenten:
eine Virtualisierungsplatform, einen Broker, und Client Devices.
Der Endbenutzer greift auf seine Desktops mittels einen ThinClient, einen Web Browser oder RDC zu, so als würde er seinen konventionellen Desktop Computer verwenden.
Sun VDI 3.0 besteht aus den drei Funktions Layers - Virtualization Layer - Session Management Layer und Desktop Access Layer.
Virtualization Layer
Die Basis der Architektur die der Virtualization Layer (oder Hypervisor Layer). Hier werden die virtuellen Maschinen erstellt, gecloned, gestartet, gestoppt und wieder gelöscht. Sun VDI 3.0 unterstützt xVM VirtualBox und VMware VI3.
Session Management Layer
Die zentrale Komponente ist der VDI Core, der im Session Management Layer liegt. Der VDI Core bietet alle notwendigen Funktionen zum Ausrollen und Verwalten von grossen Desktop Umgebungen. Zudem ist der VDI Core verantwortlich für das Brokering oder Vermitteln der Verbindung von Benutzern zu deren Desktop[s].
Durch Intergration von Active Directory und LDAD (DS), ist der VDI Core fähig virtuelle Desktops zu bestehenden Benutzern oder Gruppen zu zuweisen. VDI Core und Laufzeit Informationen werden in einer MySQL DB gespeichert, die redundant via MySQL Cluster oder Replikation ausgelegt werden kann.
Desktop Access Layer
Es gibt drei unterschiedliche Methoden, um auf virtuelle Desktops zu zugreifen: